Konstanzer Butzenlauf - Gemeinschaft der maskentragenden Vereine und Zünfte e.V.

Mitgliedszünfte im Butzenlauf

  • Alt Konstanzer Hansele
     

    Alt Konstanzer Hansele<br> 
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    Alt Konstanzer Hansele

    Die Alt-Konstanzer Hanselezunft wurde nach der Fasnacht 1983 gegründet. Das Alt-Konstanzer Hansele ist eine Nachkonstruktion des prächtigen Konstanzer Weißnarrhansels aus der Barockzeit. Die Narrenfigur stellt einen typischen Weißnarr dar und ist mit Ölfarben buntbemalt.

    Die vorwiegend aufgemalten Motive wie Figuren, Tiere sowie die handgeschnitzten Holzglattlarven sind geprägt nach dem lokalen Bodenseeraum. Die Alt-Konstanzer Hansele sind fast ausschließlich in der Altstadt bei ihrem Brauchtum wie Strählen, Betteln oder Beschenken des Narrensamens anzutreffen.

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  • Blätzlebuebezunft Konstanz
     

    Blätzlebuebezunft Konstanz<br> 
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    Konstanzer Blätzlebuebe-Zunft

    Die Konstanzer Blätzlebuebe-Zunft wurde 1934 von dem Konstanzer Ludwig Müller gegründet. Er bewahrte damit die alte Konstanzer Fasnachtsgestalt des Blätzlebue vor dem Aussterben.

    Das dreiteilige Häs aus Hose, Kittel und Haube ist mit rund 1.500 aus Stoffresten oder Filz gefertigten Blätzle schuppenförmig besetzt. Mit der von der Stirn bis zum Rücken verlaufenden leuchtend roten Filzrüsche und den mehr oder weniger farbig gehaltenen Blätzle erinnert der Blätzlebue an einen Hahn, doch der Ursprung des Blätzlehäs' dürfte in der Gestalt des Wildmannes zu suchen sein.

    Zum Brauchtum der Blätzlebuebe gehört die Aufführung des Laternentanzes mit der Einzelfigur des Polizeiblätz, der als einziger Hästräger eine Holzmaske besitzt. Symbolisch wird mit dem Laternentanz ein im Jahre 1388 vom Rat der Stadt Konstanz erlassenes Gebot verspottet, wonach jedermann nach Einbruch der Dunkelheit sich nur mit einem Licht in der Öffentlichkeit zeigen durfte.

    Der Laternentanz wird seit 1938 aufgeführt.

    Für die musikalische Umrahmung sorgt der 1950 gegründete Fanfarenzug, der seit 1995 wieder über eine Jugendabteilung, den Büeble-Fanfarenzug verfügt. (Neugestaltung 1997, Peter Längle)

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  • Freie Konstanzer Blätz
     

    Freie Konstanzer Blätz<br> 
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    Freie Konstanzer Blätz

    Gegründet 1971;

    Gruppen:
    Hästräger, Fanfarenzug, Fahnenschwinger, Lichtertanz

    Kostüm: Buntes Fleckenhäs mit Ursprung aus dem Mittelalter; bestehend aus ca. 1800 dachziegelartig aufgenähten Filz- oder Stoffblätz.

    Aktivitäten: Wecken der Stadt, Befreiung der Schulen mit anschließendem Kinderumzug durch die Altstadt, Narrenbaumsetzen, Schnurren durch die Stadt, Lichtertanz und Verbrennen der Fasnacht.


    Narrenspruch:

    Freie Blätzle, Ho Narro,
    Vater, Mutter sind scho do.
    Haube uf und Blätzle a
    rennet uf die Stroße na.
    Lachet, jucket, strählet d'Leit
    in de 5. Johreszeit.

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  • Münsterhexen Konstanz e.V.
     

    Münsterhexen Konstanz e.V.<br> 
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    Münsterhexen Konstanz e.V.

    Die Münsterhexen Konstanz e.V. entstand 1972. Die Zunft entstand aus der katholischen Jugend der Münsterpfarrei und Jugendliche prägen auch heute noch wesentlich das Bild dieser Zunft. Die Hexenmasken werden unter Anleitung von dem einzelnen Mitglied aus Pappmaché hergestellt.

    Als Einzelfiguren sind der Hexenmeister und die Hexenmutter hervorzuheben. Zu den Hauptaufgaben außer der Belebung der Straßenfasnacht gehört vor allem das doch sehr mühsame Dekorieren der meisten Gassen der Niederburg.

    Der Wirkungsbereich ist hauptsächlich in der Altstadt zu sehen. Am Schmotzigen Dunschdig führen sie um 6.45 Uhr auf dem Münsterplatz ihren Hexentanz auf.

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  • Konstanzer Altstadthexen
     

    Konstanzer Altstadthexen<br> 
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    Konstanzer Alststadthexen

    Die Konstanzer Altstadthexen wurden 1994 gegründet. Der erste Auftritt war 1995 am Fasnachtssonntag beim Umzug in Petershausen mit Traktor und Hänger. Der Verein besteht hauptsächlich aus jungen Familien und hat zur Zeit 21 Maskenträger.

    Die Holzmaske wurde von Werner Schlotter entworfen. Im Häs dominieren die Farben des Konstanzer Wappens: rot, schwarz und weiß.

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  • Konstanzer Teufel
     

    Konstanzer Teufel<br> 
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    Konstanzer Teufel

    Die Konstanzer Teufel sind 1995 gegründet worden und sind inzwischen 20 Hästräger. Das Flecklehäs besteht aus schwarz-roten Filzflammmen.

    Die Maske wird aus Lindenholz gefertigt. Der Fuchsschwanz an Maske und Stock ist ein weiteres prägendes Kennzeichen. Durch ihre Gußschellen sind sie zu hören, wenn sie Schabernack treiben oder zu ihrem Teufelssprung ansetzen.

    Sie sind auch eine Gruppe, die die Konstanzer Fasnacht und deren Brauchtum pflegen will.

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  • Laugelegumper-Zunft
     

    Laugelegumper-Zunft<br> 
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    Laugelegumper-Zunft

    Die Laugele-Gumper-Zunft wurde 1954 gegründet. Die Idee der Schaffung dieser Narrenfigur stammt aus dem Freundeskreis vom konstanzer Kunstmaler Sepp Biehler, einer bekannten konstanzer Künstlergilde . Das Häs stellt einen Laugelefuchser dar. Eine handgeschnitzte weißgoldene Maske sowie die Schuppen auf der Häsjacke weisen den Betrachter besonders daraufhin, daß es sich hierbei um eine Fischgestalt handelt.

    Als Brauchtum der Laugele-Gumper-Zunft sind das alljährliche Narrenbaumsetzen am Obermarkt sowie das Kärrelerennen am Fasnachtsdienstag und die Verbrennung um 24 Uhr hervorzuheben.

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  • Moorschrat
    Dettingen-Wallhausen
     

    Moorschrat<br>Dettingen-Wallhausen<br> 
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    Moorschrat, Dettingen-Wallhausen

    Die Narrenzunft Moorschrat wurde 1961 gegründet. Aus verschiedenen Ideen von Bürgern aus Dettingen entstand der Schrat. Die umliegende Landschaft von Dettingen, vor allem das Moor im Kabisland, prägen das Bild des Moorschrat.

    Besonders hervorzuheben ist die dämonische handgeschnitzte Holzlarve - von Laienschnitzern gefertigt - mit den langen Roßhaaren.

    Als Brauchtum gilt das Moorschratsuchen am 11.11. und das Vertreiben am Aschermittwoch im Kabisland.

    Im Jahre 1994 kamen als neu entstandene Gruppe die Dilldappenfänger (im Bild links) hinzu. Heute bildet sie einen festen Bestandteil und ist ebenfalls an jedem Umzug vertreten.

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  • Narrengemeinde Hofpeter
     

    Narrengemeinde Hofpeter<br> 
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    Narrengemeinde Hofpeter

    Die Lausbuben der Narrengemeinde Hofpeter in Petershausen sind 1981 entstanden. Die Lausbuben sind typische Narrensamen von Petershausen, die fast immer etwas angestellt haben, ob Streiche usw. Die blaugelb dominante Farbe des Narrenhäs' zeichnet die Ursprungsfarbe der Narrengemeinde Hofpeter ab.

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  • NV Ala-Bock
    Dingelsdorf

    NV Ala-Bock<br>Dingelsdorf
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    NV Ala-Bock

    Die Häsgruppe des Narrenvereins Ala-Bock Dingelsdorf besteht nun seit 5 Jahren. Sie gehört dem traditionellen Narrenverein Ala-Bock an.

    Der Narrenverein wurde 1930 gegründet, es gibt jedoch schon Erwähnungen aus dem Jahre 1892. Der Narrenverein legt seinen Schwerpunkt auf die dörfliche Straßenfasnacht, zum Beispiel durch die Zylinderparade, die auf dem Bodanrück weit bekannt ist.


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  • NV Alet-Hansele
    Allensbach
     

    NV Alet-Hansele<br>Allensbach<br> 
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    NV Alet-Hansele, Allensbach

    Die Hanselezunft wurde nach einem Entwurf von Malermeister Josef Waldvogel 1949 gegründet. Nach einer Legende ist es der Aletfisch, der dem Ort den Namen gegeben hat.

    An der aus Pappelholz handgeschnitzten Maske hängen als Haare Teile vom Fischernetz. Liebenswürdig und doch bedrohlich glotzen die Fischaugen.

    Das Häs aus Halbleinen ist ebenfalls mit Ölfarben bunt bemalt. Besonders hervorzuheben sind auf der Vorderseite die einheitlichen Motive wie Rohrsänger und Eisvogel.

    Die Allensbacher Hanselezunft beleben die Straßenfasnacht in Allensbach.

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  • NV Galgenvögel
    Allensbach
     

    NV Galgenvögel<br>Allensbach<br> 
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    NV Galgenvögel, Allensbach

    Im östlichen Teil von Allensbach, wo die Galgenvögel daheim sind, sind auch die Galgenäcker. Die Galgenvögel Allensbach wurden 1963 gegründet. Ihr Ursprung geht zurück bis ins Jahr 724, denn da hat man schon, auf der Insel Reichenau verurteilt - und z'Allensbach uffghängt - praktiziert.

    Das Häs der Galgenvögel:
    Schwarze Hose - schwarzer Kittel mit bunten Flügeln, schwarze Schuhe - Maske Holz oder Stoff - mit lautem Ratschen macht er sich bemerkbar.

    Geführt werden die Galgenvögel von ihrem 1. Vorstand und Ober-Galgenvogel Elmar Wieser.

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  • NG Giraffen
    Konstanz-Wollmatingen
     

    NG Giraffen<br>Konstanz-Wollmatingen<br> 
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    NG Giraffen

    Narrengesellschaft Giraffen e.V. geg.1887 Wollmatingen-Konstanz

    Im Jahre 1887 wurde die Narrengesellschaft Giraffen gegründet. Die Giraffen gehören zu den ältesten Fasnachtsvereinen in Konstanz. Pflege und Erhaltung des fasnächtlichen Brauchtums stehen seit jeher im Vordergrund. Die Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten lagen zu allen Zeiten sowohl bei der Bühnenfasnacht, als auch im närrischen Treiben auf den Straßen.

    Die Narrengesellschaft besteht aus dem Narrenrat, einer Garde und den Hästrägern.

    Die Gruppe der Hästräger wurde im Jahre 2006 gegründet, auf den Ursprung des Vereinsnamens. Das Giraffenhäs zeichnet sich durch die Holzmaske und das traditionelle „Flecklehäs“ im aufwändigen, individuellen Giraffenmuster aus. Dazu gehören die Karbatsche und der Schellenstab, ein Lärminstrument mit 33 Schellen.


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  • NV Grundel
    Reichenau
     

    NV Grundel<br>Reichenau<br> 
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    NV Grundel, Reichenau

    Die Narrenzunft Grundel wurde 1894 gegründet. Die Maskenträger entstanden 1960 nach einem Häsentwurf von Marianne Roser und dem Maskenschnitzer Erhard Vögtle.

    Die Narrenfigur im grünen Blätzlekleid stellt den kleinsten Fisch im Bodensee, das Grundele, dar. Als Brauchtum gilt vorrangig die Belebung der Straßenfasnacht auf der Insel Reichenau.

    Derzeit ca. 300 Maskenträger.

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  • Konstanzer Seegeister
     

    Konstanzer Seegeister<br> 
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    Konstanzer Seegeister

    Die Konstanzer Seegeister existieren seit der Fasnacht 1964 als maskentragende Gruppe in der Konstanzer Straßenfasnacht. Sie haben eine dunkelgebeizte Lindenholzmaske, die unter Anleitung von jedem Mitglied selbst geschnitzt wird. Mit rotem Kopf- und Halstuch über dem schwarzen Häs und einem Fuchsschwanz an der Maske treibt der Seegeist sein Unwesen.

    Der Seegeist Kunibert wird am 11.11. jeden Jahres aus dem See befreit und am Fasnachtsdienstag nach dem Blutgerichtsurteil wieder in den See verbannt.

    Dem maskentragenden Verein ist seit 1989 eine Schalmeiengruppe angegliedert.

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  • Schneckenburg-Schneeschreck
     

    Schneckenburg-Schneeschreck<br> 
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    Schneckenburg-Schneeschreck

    Der Schneeschreck ist eine Figur des Narrenvereins Schneckenburg. Die Gestalt soll an den uralten Brauch des Wintervertreibens anknüpfen.

    Mit den Schneeschrecken will der Narrenverein Schneckenburg einen Beitrag zur Konstanzer Straßenfasnacht leisten. Besonders der Brauch des Schnurrens, des Verkleidens und Umherschwanzens liegt den Schrecken am Herzen.

    Alle Masken sind in einer Arbeitszeit von etwa 30 bis 40 Stunden aus Lindenholz selbst geschnitzt. Die Kostüme sind aus Heidschnuckenfell und werden ebenfalls selbst genäht.

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  • Wilde Farren Paradies
     

    Wilde Farren Paradies<br> 
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    Wilde Farren Paradies

    Die Narrenzunft Farren Paradies wurde 1980 gegründet. Nach einer Legende wurde diese Narrengestalt dem wilden Stier im Paradies nachgebildet.

    Das Häs und die Maske aus Pappmaché stellt einen kraftstrotzenden Bullen dar. Die Farren Paradies wirken vor allem im Stadtteil Paradies und tragen zur Straßenfasnacht bei.

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  • Konstanzer Frichtle
     

    Konstanzer Frichtle<br> 
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    Konstanzer Frichtle

    Die Narrenzunft Konstanzer Frichtle wurde 1951 gegründet. Die Maske wurde entworfen und geschaffen von Sepp Biehler aus Fichtenholz. Das Frichtle verkörpert den seit Jahrhunderten in der Konstanzer Altstadt beheimateten Narrensamen. Spitzbübisch, alefänzig und frech ist es die hölzerne Nachbildung des echten Konstanzer Frichtles.

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  • Kamelia Paradies
     

    Kamelia Paradies<br> 
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    Kameler "Holzköpf'" - Narrengesellschaft Kamelia Paradies 1886 e.V.

    Entstanden ist die Maskengruppe, Kameler "Holzköpf'", der Narrengesellschaft Kamelia Paradies 1886 e.V., im März 2004. Damals traf sich ein verschworener Haufen von Narrenräten und Kamelaktivisten!

    Die Idee einer Maske mit einem Zunftkostüm - auch für Auswärtsbesuche - war geboren!! Man wollte damit auch die jüngeren Mäschgerle ansprechen. Lange Nächte, unendliche Diskussionen brachten keine Ergebnisse. Man konnte sich nicht auf ein Kostüm einigen!! Der Rat drohte auseinander zu brechen ...

    Doch ein historischer Fund am Konstanzer Münster brachte die Lösung aller Probleme:
    Bei den Ausgrabungen am Münsterplatz fand man die Großzehe und einen Eckzahn von einem Kamel. Das Alter des Kamels wird auf die Zeit des Hannibal datiert. Dieser hat nach anstrengender Überquerung der Alpen mit Elefanten und Kamelen wohl längere Zeit Urlaub im Lager Constantia gemacht.

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  • Kuckuck
    Litzelstetten
     

    Kuckuck<br>Litzelstetten<br> 
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    Kuckuck, Litzelstetten

    Auf Höhe der Insel Mainau liegt das Kuckucks-Nest Litzelstetten.

    1952 Gründung der Narrenzunft. Nach einer Schwanksage wollte einst der Gemeinderat einer herrschenden Kuckucksplage dadurch Herr werden, daß er die Vögel einfangen und schlachten wollte. Doch die schlauen Kuckucke entflohen. Die Litzelstetter hatten nun ihren Spottnamen "Kuckucksmetzger" weg. Nach dieser Sage haben sie die Figur Kuckuck gemacht.

    Für das Schlagen und Setzen des Narrenbaumes ist die Zimmerergilde verantwortlich. Die Zunft besitzt auch einen toll aufspielenden Fanfarenzug.

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  • Besemaa und Besewiib
     

    Besemaa und Besewiib<br> 
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    Besemaa und Besewiib

    Besemaa und Besewiib sind Maskengestalten der Allmannsdorfer Fasnet. Eine wahre Begebenheit aus dem Jahre 1945 gab den Anstoß zur Schaffung dieser Gruppe. Der Narrenrat Alois Leibetseder wurde von der französischen Besatzung zum Straßenkehren verurteilt. Der Befehl lautete: Auf einer Strecke von ca. 500 Meter muß die Mainaustraße 2 mal täglich im Zeitraum einer Woche gekehrt werden. Scheinheilig und schlitzohrig erkundigte sich Alois Leibetseder auf der Befehlsstelle, in welchem Anzug man sich stellen müsse. Im wurde gesagt, es sei nichts vorgeschrieben, er könne kommen, wie er wolle. Alois löste die Bekleidungsfrage auf seine Weise: werktags zog er mit Zipfelmütze, Fuhrmannskittel, Röhrleshosen und Knobelbechern los, sonntags mit schwarzem Gehrock, Zylinder, Blume im Knopfloch und weißen Handschuhen Der Besen war klein, der Stiel dafür um so länger, so daß der Kehrbereich dieses Instruments von einer Straßenseite zur anderen reichte. Die Strafaktion wurde zwangsläufig zur Gaudi - der Urbesemaa war geboren.

    Angeregt von diesem Narrenstreich entwarf der Kunstmaler Sepp Biehler die Holzlarven und das Häs für Besemaa und Besewiib.

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  • Saubach-Geister
     

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    Saubach-Geister

    Dem Saubach (für die Ortsunkundigen: der Bach an der Schweizer Grenze) entsprang 1989 der Saubachgeist, der seitdem in gesiterhafter Weise sein Unwesen treibt.

    Bekleidet mit Strohschuhen, 3-farbigen Stulpen, bemalter schwarzer Kniebundhose, bemaltem schwarzem Hemd sowie einer Holzmaske mit 2 Silberfuchsschwänzen schleicht er durch die Konstanzer Gassen und Räumlichkeiten.

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  • Schopfschrat
     

    Schopfschrat<br> 
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    Schopfschrat

    Der Schopfschrat ist ein Konstanzer Klabautermann, der seit 1984 auf der Gasse zu sehen ist. Momentan besteht die Fasnachtszunft aus 25 Larventrägern. Das Häs ist zwischen 7 - 11 kg schwer und besteht aus ca. 700 bis 1000 echten Fichten-Schindeln.

    Die Larve ist im Auftrag nach eigenen Entwürfen von dem bekannten Werdenfelser Holzbildhauer "Schnitzer Anton" in Handarbeit gefertigt und gefaßt worden. Das Schindelhäs wurde von jedem selbst hergestellt.

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  • Seehasenhansele
     

    Seehasenhansele<br> 
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    Seehasenhansele

    Die Narrengesellschaft "Die Seehasen" wurde 1928 als Narrenzunft "Königsbau - Die Guggelmänner" gegründet. Ihr heutiger Name, welchen Sie 1938 erhielten, beruht auf einer Urkunde, die folgendes besagt: "Im Jahre 400 n. Chr. bestand in Konstanz eine römische Truppe, die aus Einheimischen gebildet und deren Wappentier ein Hase war".

    Der Seehasenhansele, wie er sich heute präsentiert, wurde 1994 das erste Mal in den Konstanzer Straßen gesehen. Die Maske ist handgefertigt und stammt aus der Meisterwerkstatt der Familie Faller aus Lenzkirch. Das Hasenfell, welches vom "Deutschen Riesen" stammt komplettiert dieses. Das 2-teilige Häs, bestehend aus Hose und Jacke wurde nach einem Entwurf von Karl Koch gefertigt. Es ist mit ca. 500 Filzstücken besetzt, welche sich in 8 Farben unterteilen.


    Aktivitäten: Wecken des Königsbaus, Befreiung der Sonnenhalde- Grundschule und der Gebhard-Schule sowie der Universität, Teilnahme am Konstanzer Umzug, Butzenlauf und anderen Umzügen in der Region sowie Narrenbaumsetzen am Königsbau.

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  • Ulmisriedhexen
     

    Ulmisriedhexen<br> 
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    Ulmiesriedhexen

    Am grüne Rock und rotem Hemd
    mer unsere Hexe leicht erkennt.
    No Stulpe, Muff und spitza Hut,
    des Bild sich dann zusamme duat
    mit lange Hoor aus Pferdeschwänz
    um d'Hexamask vom Schnitzer Benz.
    Des isch die Hex vom Ulmisried
    die es in Wollmatinge giet.

    Ortssage:
    Im 30-jährigen Krieg zogen die Schweden zum Angriff auf die Insel Mainau vom heutigen Wollmatingen in Richtung St. Katharinen. Durch den Zauber von Hexen entstand ein undurchdringlicher Wald, in dem sich die Kriegsschar verirrte und so nicht zum Angriff reiten konnte. Mit diesem Zauber der Hexenvorfahren kehrte wieder Ruhe in das Ulmisried ein und die dort ansässigen Hexen wurden bei ihrem Treiben nicht mehr gestört.

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  • Wollmatinger Riedhexen
     

    Wollmatinger Riedhexen<br> 
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    Wollmatinger Riedhexenzunft

    Die Wollmatinger Riedhexenzunft wurde 1980 gegründet. Besonders hervorzuheben sind der dreiecksförmige Aufbau des rot-weiß gepunkteten Maskentuches, die Strohschuhe sowie die markanten Gesichtszüge der handgeschnitzten Maske, die eine typische furchterregende Hexe darstellt.

    Außerdem führt die Zunft noch 3 Einzelmasken mit sich:
    den Hexengeist, der statt des Kopftuchs ein zottiges Fell trägt, die alte Kräuterfrau, die gütig unter ihrem dunklen Kopftuch hervorluegt, und das Fränzle, der hämisch grinsend, mit elegantem Anzug ein Kavalierstöckchen schwingend, mit Kopftuch und Strohhut eine Hexe und Lebemann (Teufel) darstellt.

    Am Dreikönigstag vertreiben die Riedhexen zusammen mit den Schneeschrecken den Winter.

    Ihr Hexenruf lautet: Hex, Hex hui.

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  • Konstanzer Trolle
     

    Konstanzer Trolle<br> 
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    Konstanzer Trolle

    Sechs Konstanzer stellten das kleine Wesen dem maskenschnitzer Werner Schlotter vor und dieser schuf aus grob geschnitztem Lindenholz ein naturgetreues Ebenbild des heimkehrenden badischen Trolls.

    Der Narrenspruch lautet:

    Zick zack Schabernack
    dr Troll isch do mitsamt seim Pack
    Mir wollet Euch mal richtig locke,
    und zeiget euch etzt unsre Glocke:
    Des isch so a herrliches Geläut,
    so macht des uns a große Freud.


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  • Konstanzer Seewölfe
     

    Konstanzer Seewölfe<br> 
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    Konstanzer Seewölfe

    Die Konstanzer Seewölfe wurden 2009 als offizielles Mitglied bei der "Gemeinschaft der maskentragenden Vereine und Zünfte e.V." aufgenommen.

    Das erste Erscheinen, damals noch als Einzelfigur, war 1999. Die erste öffentliche Erwähnung war Fasnacht 2000, welches auch als Gründungsjahr gilt.

    Der Seewolf ist ein Fabelwesen, halb Wolf halb Fisch. Die schwarz/blauen Filzblätz stellen die Schuppen da. An Arm und Bein ist schwarzes Fell. Die Maske ist aus Holz von Hans Georg Benz nach einer Vorlage von D. Bronner geschnitzt. Als Maskentuch haben wir Heidschnuckenfell. Die Farben blau und schwarz stehen für das Bodenseewasser und die Dunkelheit der Nacht.

    Damit wir richtig auffallen, tragen wir einen Schellengurt mit 12 Schellen in drei verschiedenen Größen. Zum Strählen haben wir einen Fuchsschwanz, welcher an einer Gerte befestigt ist und an Umzügen über den Kopf geschwungen wird.

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  • Konstanzer Seezottel
     

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    Konstanzer Seezottel

    Im Jahr 2001 ist durch die beiden Konstanzer Fasnachter Ferry Lott und Stefan Krebs die Idee entstanden, eine eigene Larve (Maske) und ein dazugehöriges Häs (Kostüm) für die Fasnacht 2002 zu entwerfen. Dabei heraus kam der Seezottel. Mittlerweile sind wir eine freie Maskengruppe und nennen uns die "Konstanzer Seezottel". Der Seezottel trägt ein blau/schwarzes Zottelhäs, an dem einige Schellen befestigt sind und eine Holzlarve die sich durch ihre 3 Hörner auszeichnet. Bei manch einem Seezottel sieht man noch einen großen Stock mit zum Teil daran befestigten Schellen und einem Zottelschwänzle.

    Laut Sage ist der Seezottel eine sehr scheue und zurückhaltende Gestalt. Die meisten Seezottel halten sich unter dem Jahr im sicheren Dickicht der Konstanzer Wälder versteckt. Manch ein Zottel wurde allerdings schon mal in den tiefen Nacht- und Morgenstunden in den verwinkelten Gassen der Niederburg gesichtet. Zu Beginn der traditionellen Konstanzer Straßenfasnacht wird der Seezottel aktiv und traut sich unter die vielen bunten Konstanzer Mäschgerle in den Straßen von Konstanz.


    Einen ganz besonderen Event bieten wir den Konstanzer Narren am 06. Januar eines jeden Jahres. Wir läuten die Fasnacht mit einem närrischen Dreikönigsfrühschoppen ein. Wir sorgen für Speis und Trank, laden immer wieder verschiedene Guggenmusiken, Fanfarenzüge und Musikgruppen ein, welche immer wieder gerne den Weg zu uns finden.
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  • Konstanzer Werwölfe
     

    Konstanzer Werwölfe<br> 
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    Konstanzer Werwölfe

    Die Idee zu einem neuen Fasnachtshäs enstand am Schotzigen Dunnstig 2005 in einem kleine Cafe. Das Gründungsjahr der Konstanzer Werwölfe war 2006 mit dem Ziel die Konstanzer Fasnacht zu bereichern.

    Seit 2011 sind sie als Gastzunft beim Butzenlauf dabei. Das Fellhäs mit Seil und Kette wird mit einer selbstgebauten Werwolfmaske aus Glasfaser gekrönt. Inwischen zählen rund 16 Mitglieder zu den Konstanzer Werwölfen. Die Fasnachtsaktivitäten konzentrieren sich auf die Strassenfasnacht, also "alles uff der Gass".

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  • Wüeschte Sierche
     

    Wüeschte Sierche<br> 
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    Wüeschte Sierche

    Die Wüeschte Sierche sind schon seit 1978 bei der Konstanzer Fasnacht dabei. In ihrer Narrenevulution durchliefen sie bis zur heutigen Erscheinung ein paar Veränderungen.

    Im Jahr 2001 wurde ein Narrenwagen gebaut, der sie bei Ihrem Narrentreiben begleitet. Seit 2003 sind sie offiziell als eingetragener Verein organisiert.

    Neben dem Narrentreiben und der Teilnahme am Konstanzer Umzug, befreien sie am Schmotzige Dunnstig die Schüler der Säntisschule im Ortsteil Petershausen.

    Beim Butzenlauf dabei zu sein, war eines ihrer Ziele und so sind sie 2009 als Anwärter bei der "Gemeinschaft der maskentragenden Vereine und Zünfte e.V." aufgenommen worden.

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